Brombeergelee mit Cuvee Noir

1.500 Gramm Brombeeren
1 kg Gelierzucker 1:3
etwas Vanillepulver
200 ml Cuvee Noir
etwas Wasser

geputzte Brombeeren mit etwas Wasser aufkochen, ca. 10 min. köcheln lassen
Masse duch ein Passiersieb streichen.

In einen Topf geben und mit den restlichen Zutaten verrühren, sprudelnd ca. 9-10 min. köcheln lassen und in saubere Twist-Off-Gläser einfüllen.
Schmeckt auf frischem Butterbrot herrlich fruchtig, mit dem leckeren Hauch von Rotwein.

Guten Appetit wünscht Iris

pikantes Marillen-Chutney mit Riesling

3 kg Marillen
1 kg Feinkristallzucker (oder Vollrohrzucker, dann wird es eher bräunlich)
750 gr. Zwiebel
2-3 Chillischoten
1/16 l Riesling
750 ml milden Weißweinessig (wenn der Essig zu stark ist 600 ml mit 150 ml Wasser vermengen)
5 Knoblauchzehen oder 2 EL Knoblauchpulver
etwas Öl
Salz und Pfeffer

wahlweise: Koriandergrün, Petersilie, Rosmarinnadeln, Ingwerstücke

Marillen entsteinen, putzen und in Würfel schneiden
Zwiebel und Knoblauch fein würfeln
Chillischoten klein würfeln (je nach Wunsch mit oder ohne Kerne)

Öl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch glasig anbraten, mit Wein ablöschen.
Restlichen Zutaten dazu und einkochen lassen (dauert je nach Topf 1-3 Stunden, immer gut umrühren, besonders zum Schluss 🙂
Fertig ist das Chutney, wenn es schön dicklich ist, zum Schluss mit S&P abschmecken und, bei Gusto, mit dem Grünzeugs vermischen.

Noch heiß in Twist-Off-Gläser füllen.

Passt hervorragend zu Tofu, Bratlingen oder Kartoffelpuffer

Guten Appetit wünscht Iris

Krautpfanne mit Grüner Veltliner

Wir ernähren uns vegan, d.h. ohne tierische Produkte. Unsere Rezept lassen sich selbstverständlich „entveganisieren“, für die Menschen, auf die der Ausspruch „Fleisch ist mein Gemüse“ zutrifft 😉

Für die Krautpfanne für 3 Personen benötigt man:

1 großen Kopf Frühkraut
250 gr. Sojagranulat
2 Karotten
5-6 kleine Heurige Kartoffel
1/16 l Grüner Veltliner
2 EL Kokosöl
1 EL Suppengewürz
1 EL Rohrzucker + 3 TL Rohrzucker
gemahlenen oder ganzen Kümmel
etwas Knoblauchpulver
optional 2 EL Rauchsalz
Salz
Pfeffer
1 Handvoll frische Petersilie

Sojagranulat in kochendem Wasser einweichen, mit Suppengewürz, Rauchsalz, S&P kräftig würzen. Nach ca. 10 min. in einem Sieb abseihen und das überschüssige Wasser ausdrücken (funktioniert gut mit einem Kartoffelstampfer im Sieb).
Eine Auflaufform mit etwas Öl auspinseln, Sojagranulat einfüllen, mit ca. 1 EL Zucker bestreuen und im Rohr bei 210 °C ca. 15 min. bräunen, danach mit dem Kokosöl beträufeln und umrühren. Abschmecken und evtl. noch mit Knoblauchpulver und S&P würzen.

In der Zwischenzeit Kartoffel und Karotten schälen und in kleine Würfel (je kleiner, desto geringer die Garzeit) schneiden. In etwas Öl anbraten bis sie durch sind, mit Grüner Veltliner ablöschen. Den Wein komplett einkochen lassen.
Kartoffel-Karotten-Mischung aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
Kraut fein nudelig schneiden und je nach Größe der Pfanne auf 2 – 3 Mal in wenig Öl anbraten, 1 TL Zucker und Kümmel darüberstreuen (salzen erst zum Schluss). Durch den Zucker karamellisiert ein Teil des Krautes, die Mischung aus knackigem, karamellisiertem und gut angebratenen Teilen des Krautes macht den Reiz des Gerichtes aus.

Alle Teile inkl. Sojagranulat in der Pfanne vermischen und Abschmecken, evtl. nachwürzen, zum Schluss den Petersilie daruntermischen.

Sehr lecker dazu schmeckt ein Erbsensalat (Dosenerbsen, frischer Jungzwiebel, Marinade) und ein Glas Grüner Veltliner!

Guten Appetit wünscht Iris!

Laubarbeit

Jetzt ist es besonders wichtig, die Laubwand zu „frisieren“, um den Trauben die Gelegenheit zu geben, genug Sonne zu tanken, um reif zu werden.

Zuerst wird maschinell abgestutzt, oben/unten/vorne/und/hinten, dann mit der Hand nachgearbeitet – Triebe weggezwickt, Blätter entfernt, Reben gestreichelt 🙂

Mai und Anfang Juni 2014: Junganlage Traminer

Die 2-jährigen Traminer wachsen ebenfalls wunderbar.
Durch die fast 2-wöchige Hitzewelle gedeihen sie hervorragend, daher heißt es: anbinden, anbinden, anbinden – damit die Grundlage für einen soliden Weingarten und hervorragenden Wein gelegt wird.

Anfang Juni 2014: Alles wächst & gedeiht …

Die Laubwand in den Weingärten wächst sehr schön, das Wetter ist toll. Die erste heiße Sommerphase haben wir hinter uns, bei mehrmals 36/37 °C kamen wir schön ins Schwitzen, aber den Reben gefällt das Wetter 🙂 Zur Zeit werden mehrere Arbeiten durchgeführt, hier zum Beispiel „einistricken“ bei den Riesling-Anlagen.